Balkonkraftwerke

SoliSolar-Hamburg startet mit Mini-Solaranlagen die lokale Energiewende von unten. Diese sogenannten Balkonkraftwerke dürfen ohne Elektrikerinnen und Elektriker und ohne Genehmigung angeschlossen werden und können so schnell und unbürokratisch den Strombezug aus dem Netz um bis zu 600 Watt senken. Sie bestehen aus ein oder zwei Solarmodulen, die am Balkongeländer, an der Fassade oder auf ein Gestell montiert und völlig legal und ungefährlich über eine Steckdose angeschlossen werden.

Die Webseite der Energiewende ER(H)langen e.V. gibt eine exzellente Einführung in diese Steckersolargeräte. Dort gibt es zu vielen Fragen die passenden Antworten. Regelmäßig werden dort auch kostenfreie Webinare zu Balkonanlagen angekündigt.

Eine gute Zusammenstellung hat die Verbraucherzentrale veröffentlicht. Besonders hilfreich deren Checkliste. Hier die aus unserer Sicht wichtigsten Punkte:

  1. Eignen sich die örtlichen Gegebenheiten für den Anschluss eines Stecker-Solargerätes? Ist dort möglichst viel Sonne?
    Wenn Du Zweifel hast, helfen wir bei der Beurteilung. Die typische Größe eines Solarmodus beträgt 1 x 1,7 Meter mit einer Nennleistung von 280 bis 350 Watt.
  2. Sind der Montageort, die Steckdose und der Stromkreis auf dem aktuellen Stand?
    Eine fehlende Steckdose darf nur von einer Fachkraft installiert werden.
  3. Sind Vermieter:in oder Eigentümergemeinschaft einverstanden?
    Wir geben Tipps für die Anfrage.
  4. Hast Du das passende Angebot gefunden, das alle Anforderungen erfüllt? (Technik, Preis/Leistung, Lieferung, Montage und Anschluss, DGS-Sicherheitsstandard/künftig Gerätenorm)
    Nicht jedes Angebot aus dem Internet passt bei Dir. Wir helfen bei der Beurteilung. In Hamburg ist eine besonders sichere Energieeinspeisesteckdose vorgeschrieben. Mit Sammelbestellungen erreichen wir günstige Preise.
  5. Hast Du ans Monitoring gedacht, um die Leistung zu checken?
    Manche Geräte liefern selbst Angaben zur produzierten Energie. Es gibt aber auch Zwischenstecker, die die produzierte Energie oder Leistung messen.
  6. Hast Du Fachleute oder eine örtliche Selbstbaugruppe an der Hand, die Du im Zweifel fragen kannst?
    Dafür sind wir da! SoliSolar-Hamburg.
  7. Ist alles klar mit der Anmeldung und einem eventuell nötigen Zählertausch?
    Die Balkonanlagen brauchen keine Genehmigung, müssen aber mit einem Formular angemeldet werden. Ein Zähleraustausch erfolgt dann ggf. automatisch. Damit Stromnetz Hamburg die Kosten für einen Zählertausch nicht so einfach auf Dich abwälzen kann, empfehlen wir allerdings, das Balkonkraftwerk formlos anzumelden und einer Kostenübernahme vorsorglich zu widersprechen.
Fotos mit freundlicher Genehmigung von Solidarische Ökonomie Bremen e.V.

Du hast unsere 11 Schritte zum eigenen Sonnenstromkraftwerk erfolgreich bis zum Punkt Bestellung abgearbeitet? Dann kannst Du Dich auf unsere Reservierungsliste für Balkonkraftwerke setzen. Dazu senden wir allen Teilnehmern unserer Veranstaltungen und Webinare gern einen Link zu unserem Reservierungsformular.

Wir geben die Solarmodule dann in der Reihenfolge der Reservierungen in unserem Lager in Lokstedt zusammen mit einer detaillierten Aufbauanweisung aus. Zuvor organisieren wir Teams, die sich gegenseitig bei Transport und Aufbau unterstützen. Und natürlich sind wir stets mit Tipps und Hinweisen für Euch da.