SoliSolar in Hamburg Ohlsdorf

Geschafft. Weitere 600 Watt online!
Mieterin Frederike bekommt ihr Kraftwerk, und das Kamerateam begleitet die Montage.

Nach Mopo und NDR und zuletzt einem Bericht in der TAZ Nord, der aufzeigt, wie einige Hamburger Wohnungsunternehmen gemeinsam mit den Denkmalämtern die lokale Energiewende verzögern, weil sie Mieter*innen die gewünschte Zustimmung versagen, hat nun das Regionalprogramm von SAT1 einen interessanten Bericht über unser großes Projekt in Hamburg Ohlsdorf ausgestrahlt, der aufzeigt, wie es auch anders gehen kann:

Hier in Ohlsdorf will ein Verwalter von über hundert Wohnungen im Quartier Beisserstraße / Kerberstraße allen Mieter*innen erlauben, Balkonkraftwerke zu installieren. Mitmacher*innen ohne sonnigen Balkon dürfen zwei PV-Module auf dem Flachdach nutzen und mit einem Kabel entlang der Fassade mit der Steckdose auf ihrem Balkon verbinden. So kommt der Sonnenstrom auch zu ihnen. Natürlich liefert SoliSolar Hamburg die Kraftwerke auch hier zum Selbstkostenpreis. Gewinn nur für die Mieter*innen und unser Klima!

Mit praller Sonne in die Lokale Energiewende

Mit praller Sonne in die Lokale Energiewende

Unser erstes Aufbauteam für Flachdach/Terrassenmontage und SoliSolar-Engagierte (Foto: Henning Angerer)

Von einer Sommerpause können wir gar nicht sprechen, denn die Berichterstattung über SoliSolar-Hamburg in der Mopo und im NDR hat so viele Anfragen und eine so unerwartete Zahl von Reservierungen für unsere Sammelbestellungen ausgelöst, dass wir und unsere Lieferanten viel wirbeln mussten, um das viele Material herbeizuschaffen.

In den nächsten Wochen werden wir 50 Balkonkraftwerke den Aufbauteams übergeben, und Anfang Oktober rechnen wir mit der nächsten großen Lieferung. Am 2. September starteten wir mit den ersten Kraftwerken für Terrassen und Flachdächer. Auch der Eimsbütteler Bundestagsabgeordnete Till Steffen konnte sein Kraftwerk mit zwei craddle-to-craddle-zertifizierten SoliTek PV-Modulen entgegennehmen. Und nun geht es in den kommenden Wochen Schlag auf Schlag mit unserem „Rollout“.

Während die Strompreise weiter steigen, sorgen die neuen Balkonkraftwerke nun für einen deutlich verringerten Strombezug, reduzieren den CO2-Ausstoß und schonen den Geldbeutel. So können Stadtmenschen in ihrem unmittelbaren Umfeld eine Lokale Energiewende antreiben.

Besonders gefreut hat uns, wie viele Abholer*innen mit ihrem Solidarpreis dazu beitragen wollen, dass auch weniger Betuchte sich ein Balkonkraftwerk leisten können. Danke schön!